Der Ernst der Spiels
Mai 29, 2008 at 3:57 | In Uncategorized | 2 CommentsTags: Spielleiter, Theorie
Mit einem Gruss an alle, die das Spiel nicht mehr als Spiel sehen…
Urban Adventures
Mai 24, 2008 at 11:57 | In Uncategorized | Leave a CommentTags: Amber, diceless, Everway, Tarot
Klar, das Genre der Urban Fantasy ist spaetestens seit Charles de Lint nicht mehr taufrisch, und die gesamte World of Darkness-Reihe hat ja nun auch schon einige Jahre auf dem Buckel — und trotzdem ueben diese Welten einen eigenartigen Reiz auf mich aus. Sogar in unserer Jahre dauernden Amber-Kampagne spielten wir hauptsaechlich auf der Erde.
Das bringt mich zum Kuenstler Robert Scott. Er hat begonnen, ein „Urban Tarot“ zu erschaffen. Das ist zwar noch nicht vollstaendig, aber sobald es soweit ist, werde ich es als Ergaenzung oder als Ersatz fuer das Everway Fate Deck benutzen. Als Beispiel: der Narr.
Manöver in Risus
Mai 21, 2008 at 1:10 | In Uncategorized | 3 CommentsTags: Risus, Spielleiter
Für manche Spieler ist der Spass am Würfeln der reine, unverstellte Spass, dem Gegner eins reinzuwürgen. Nicht, dass ich das abscheulich fände, immerhin bin ich seit 24 Jahren aktiver Vollkontakt-Kampfsportler. Wie alle grobauflösenden Spiele hat Risus hier einen Nachteil. Abhilfe schafft eine Regel, die ich schamlos von John Wicks wunderbarem „Discordia“ geklaut habe. Sie heisst:
Manöver.
Ein Spieler darf im Kampf vor dem Würfeln einen seiner Würfel weglegen. Dies repräsentiert ein mehr oder minder ausgefeiltes Kampfmanöver irgendeiner Art. Der Gegner würfelt normal — und muss dafür vor seinem nächsten Wurf einen Würfel weglegen.
Erschreckende Meldung in der Titanic
Mai 21, 2008 at 9:25 | In Uncategorized | Leave a CommentTags: Nachrichten, News, Satire, Titanic
Einer der Gründe, warum ich die Titanic so geil finde, ist diese aktuelle Nachrichtenmeldung hier:
Heute wandte sich Terrorchef Bin Laden zum dritten Mal in einer Videobotschaft an alle Moslems. Darin wünschte er ihnen „allen ein schönes Wochenende“ und erklärte anschließend, das sei „ein Scherz“ gewesen, da ja „noch gar nicht Wochenende“ sei. Nach schallendem Gelächter (ca. zwei Minuten) mahnte er, richtiger Terror kenne „ohnedies überhaupt kein Wochenende“ und verlas die Wetteraussichten für den gesamten Raum der „islamischen Nation“. Schließlich sandte er noch Grüße an, so wörtlich, „meine Mutter und das ganze Al-Qaida-Team“. Bereits Stunden vorher hatte das Terrornetzwerk wie üblich eine Rede mit „starken Worten“ angekündigt.
An der Echtheit des Dokuments besteht kein Zweifel; Wiederholungen gibt es bei Phoenix um 12.30 Uhr, 18.10 Uhr, 19.45 Uhr, 20.15 Uhr und 0.05 Uhr.
Risus. Ohne Addition.
Mai 20, 2008 at 4:14 | In Uncategorized | 8 CommentsTags: Risus, Spielleiter
Naja. Fast ohne.
Risus ist ein schoenes Spiel, in seiner Einfachheit angelehnt an das fantastische Prince Valiant von Grossmeister Greg Stafford. Einziges Manko ist die ewige Zusammenzaehlerei der Wuerfel. Im Risus Companion gibt John Ross einige Alternativen an, etwa die, nur den hoechsten Wuerfel zu zaehlen. Was dann schon fast wieder original Prince Valiant ist.
Eine ungleich coolere Loesung bietet Lars Erik Larsen auf seiner Homepage an, wobei er sie gezielt auf seine 2. Weltkrieg-Kampagne ausgerichtet hat. Ich moechte sie gerne als allgemeine Regelalternative vorstellen.
1) Anzuwenden ist sie auf „Opposed Conflicts“, also auf Auseinandersetzungen, bei denen zwei Parteien gegeneinander wuerfeln.
2) Jeder Spieler wuerfelt und zaehlt nur den hoechsten Wuerfel oder alle Wuerfel, die das hoechste Wuerfelergebnis zeigen. Hier muss addiert werden. Kommt aber nicht oft vor.
3) Der Spieler mit dem niedrigeren Ergebnis verliert einen Klischee-Wuerfel.
4) Fuer haertere Spiele (also das, was manche als „realistischer“ bezeichnen) gilt die Regel: Sobald das Ergebnis eines Spielers mindestens doppelt so hoch ist wie das das Gegners, verliert der Gegner 1w6 Klischeewuerfel.
Zur Illustration:
Spieler A spielt eine „Fiese Sau fuer eine Risus-Demo (4)“, Spieler B spielt einen „Beispieldeppen zur Erlaeuterung einer Hausregel (3)“.
A wuerfelt: 2,3,6,6. Das hoechste Ergebnis auf einem Wuerfel ist 6, und die 6 kommt gleich zweimal vor. Spieler A addiert also die beiden Sechsen, Ergebnis: 12.
B wuerfelt: 1,2,3,3. Das hoechste Wuerfelergebnis ist die drei, und die kommt zweimal vor. Spieler B addiert die beiden Dreien, Ergebnis: 6.
Nach den „normalen“ Risus-Regeln verliert nun der Charakter von Spieler B einen Wuerfel.Verwendet man die „haerteren“ Regeln, vergleicht man die beiden Ergebnisse: Spieler A hat 12, Spieler B hat 6 Punkte. Das bedeutet, A hat ein doppelt so hohes Ergebnis und darf 1w6 wuerfeln. Er schafft eine 5 –> und der Charakter von Spieler B verliert 5 Klischeewuerfel. Ein klassischer One Punch Knockout. Oder eben ein toedlicher Treffer mit dem Schwert. Oder der Pistole.
Steampunk Star Wars
Mai 20, 2008 at 11:19 | In Uncategorized | Leave a CommentTags: Setting, Spielleiter, Star Wars
Und wieder eine geniale Setting-Idee.
Sillof hat Miniaturen zu seiner Version von Star Wars gebastelt. Holy shit.
C3-PO

R2-D2

Luke Skywalker

Obi Wan

Han Solo

Chewie

Prinzessin Leia

Stormtrooper

Grand Moff Tarkin

Darth Vader

Heritage Central
Mai 19, 2008 at 10:35 | In Uncategorized | 2 CommentsTags: Setting, Spielleiter, wuerfellos
Es ist gute acht Jahre her, dass ich ein relativ umfangreiches, wuerfelloses Rollenspielsystem schrieb. Ich nannte es „Heritage“, weil es auf unserem Erbe der muendlichen Erzaehlung basierte, und nicht auf Kriegsspielregeln. John Kim war so freundlich und hat meine alte Seite gehostet:
Heritage Central.
An den Hofrat: Danke!
Mai 15, 2008 at 1:22 | In Uncategorized | 3 CommentsTags: DSA, Zauber
Der gute Settembrini hat mir doch glatt den schon lange begehrten, wunderbaren Old School-Artikel aus einer alten Simufant-Ausgabe eingescannt und zugeschickt. Die Rede ist von „42 Zaubersprueche“, einem neuen Magiesystem fuer (glaube ich) DSA 1.
Neben dem sympathisch unpraetentioesen Namen taugt das System, nach erster Begutachtung, tatsaechlich was. Also, 42 Zaubersprueche haben in meiner alten Gruppe in Deutschland immer gereicht, eher noch weniger. Mal sehen, wie das in meiner neuen Heimat ist.
Indy! Indy! Indy!
Mai 8, 2008 at 12:48 | In Uncategorized | 3 CommentsTags: Actionfiguren, Indiana Jones, Kino
Der neueste Teil von Indiana Jones in den amerikanischen Kinos. Vorsorglich gibt’s schon mal diverse Action-Figuren vorab, um die Fanmassen zu beruhigen. Ich habe mir diese beiden Jungs gekauft. Der linke, unzweifelhaft, ein junger Indiana Jones. Der rechte, umso interessanter, wird auf der Packung mit „German mechanic“ tituliert. Das ist so originell klischeehaft, dass es schon wieder gut ist.
Das Beste an der Sache: Diese beiden Hasbro-Figuren haben zusammen gerade mal 6 Dollar gekostet. Walmart macht’s moeglich.
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